Sie benötigen einen aktuellen Flash Player für die Darstellung
Hier können Sie die aktuellste Version des Flash Players herunter laden
Media Architecture Biennale
Wien (lux). Medienarchitektur bewegt sich an der Schnittstelle vom physischen und dem digitalen Raum. Durch die schnelle technologische Innovation wächst das Feld kontinuierlich und produziert ständigneue Artefakte, die sich in vielfältiger Weise kombinieren lassen. Beispiele dafür sind Medienfassaden, mobile Applikationen, Social Media, Location-based Services und Urbane Screens. Die Pioniere dieses Feldes haben neue Komponenten (Leuchtmedien) und neue Arten der Interaktionentwickelt, die den urbanen Raum mit völlig neuen Formen von Medien bereichern. Die Innovation in der Medienarchitektur findet auf verschiedenen Ebenen statt: neue Hardware (wie Medienfassadensysteme), neue Applikationen (wie mobile Spiele) und neue architektonische Formen.
Das größte Innovationspotential liegt in der Kombination der existierenden Technologien (z.B. LED Displays mit Social Media) und in der Entwicklung von neuen Schnittstellen zwischen diesenTechnologien.
Thema der Biennale 2010 „Urban Media Territories; die Neu-Schichtung des urbanen,öffentlichen Raumes durch digitale Medien.”
Urbane Dichte und die Dichte von Medienangeboten sind nicht deckungsgleich. Vielmehr dehntsich eine gewisse Medien-Dichte nahtlos in rurale und rurbane Gebiete aus. Media Territoriesbezeichnet die Wirkung von unabhängigen Dichten und eine u?berraschende Variationsvielfalt vonSchichtungen im architektonischen und urbanen Raum. Eigenschaften des öffentlichen Raumeswie, Aktivismus, Konsum, Freizeit, Überwachung, um nur einige der möglichen Verhaltensweisenund Handlungen zu nennen, haben begonnen Medien Architektur zu verändern.Die Media Architecture Biennale 2010 wird die unterschiedlichen Interessengruppen versammelnum die Evolution von Media Territories in Architektur, Urbanismus, Design, Kunst und Wirtschaft zu formen.
Die Biennale besteht aus unterschiedlichen Events, die für jeden, der an diesem Thema Interesse hat, etwas bieten: einer Konferenz (mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen), Workshops und einerAusstellung. Führende internationale Experten werden Einblick in ihre Arbeiten geben und die Zukunft dieses schnell expandierenden Feldes diskutieren. Gleichzeitig zeigte die Ausstellung die neuesten Innovationen in der Medienarchitektur mittels interaktiven Installationen, Lichtpostern und Prototypen. Organisiert wurde die Media Architecture Biennale vom Media Architecture Institute, das von Wien aus seit 2006 in diesem Feld aktiv ist. Als Koorganisatoren der ersten Media Architecture Conference 2007 in London und als Kuratoren der ersten Ausstellung zum Thema Medienfassaden und der begleitenden Konferenz im Rahmen des Medien Fassaden Festivals 2008 in Berlin hat es wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Thema internationale Aufmerksamkeit erregt. Ihr Blog, mediaarchitecture.org, ist eine der komplettesten Sammlungen von Projekten der Medienarchitekturim Internet.
MEDIA ARCHITECTURE BIENNALE 2010 is a project by Media Architecture Institute.
Curators:
Dr. Gernot Tscherteu, Dr. Martin Tomitsch, Dr. Oliver Schürer
in cooperation with:
k/haus, Wien
realitylab
Technische Universität Wien
partners are:
traxon / e:cue (gold partner)
Zumtobel (silver partner)
Citiled
ag4 / gkd
horao / eth zuerich
supported by:
Zentrum fuer Innovation und Technologie
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Wirtschaftskammer Österreich
Wien Kultur – Kulturabteilung der Stadt Wien
departure – Die Kreativagentur der Stadt Wien
Impulse der Austria Wirtschaftsservice GmbH
Bundesministerium Fuer Wissenschaft und Forschung

