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Light Structure

30.06.09

Berlin (lxlm). „Light Structure“ ist ein Konzept, das von dem Berliner Architekturbüro Barkow Leibinger zur Herstellung  von Beleuchtungselementen mit Hilfe digitaler Fertigungstechniken entwickelt wurde. In der neuen Berliner Galerie von 'Hans Peter Jochum' konnten die Exponate besichtigt werden.

Plexiglas-Röhren mit einem Durchmesser von bis zu 50 mm werden dabei mit Lasern so zugeschnitten, dass eine individuelle topographische Oberfläche entsteht. Unter anderem bringen LEDs die polierten Kanten jeweils zum Leuchten.

"We keep looking for new tools and instruments. Cutting, stacking, tearing, pouring, bending, scratching, melting, moulding, welding and joining constitute a list of actions that is continually developing."
Barow Leibinger

Die Röhren werden zu unterschiedlich großen Clustern gebündelt, so dass sich zellenartigen Strukturen unterschiedlicher Größe und Komplexität ergeben. Hängen mehrere solcher Strukturen gemeinsam in einem Raum, lässt die Decke an eine neue Interpretation von Schwitters Merz-Bau denken. Durch das Licht löst sich das Material auf und nimmt weiche, ephemere Formen an.

"Our goal is to reduce the studio's isolation from the place where the work is made. Instead we embrace the factory, the foundry, the labrotory and the workshop as the best sites for the conception of architecture."
Barow Leibinger


Weitere Informationen:
Frank Barkow
Schillerstraße 94
10625 Berlin
Phone 49 030 303157120
Email


Designobjekte des 20. Jahrhunderts

Gallery:
Hans-Peter Jochum

Bleibtreustraße 41
10623 Berlin
Phone 030 8821612

ww.hpjochum.de
Email

Die „Light Structure“ Ausstellung war vom
23. Juni bis 31. Juli 2009, in der neuen Gallerie von Hans-Peter Jochum, Knesebeckstraße 54 (Ecke Lietzenburger Straße) in Berlin.